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Weltcup Rotorua, Neuseeland

 Cédric Butti hat seinen ersten Sieg im BMX-Racing-Weltcup knapp verpasst. Der 24-jährige Thurgauer muss sich beim Saisonauftakt in Rotorua in Neuseeland im zweiten Rennen bloss dem Franzosen Joris Daudet geschlagen geben. Am Vortag wurde der ehemalige Junioren-Weltmeister unmittelbar hinter Landsmann Simon Marquart Vierter.

 

Europameisterschaft Besancon

 Am Samstag, 8.Juli wurden die Europameisterschaften in Besancon, Frankreich ausgetragen.

Nach einer verpatzten Schweizermeisterschaft ging es in erster Linie darum, wieder Selbstvertrauen zu gewinnen. Nach dem Training wusste ich, dass ich in guter Form bin und bereit ein gutes Resultat einzufahren. Ich fuhr ein guter Quali-Lauf mit der drittbesten Zeit. Im Viertelfinale musste ich, mich nur dem WM-Zweiten geschlagen geben. Im Halbfinale entschied ich mich aussen zu starten, um meine Ruhe zu haben und eine schnelle erste Gerade hinlegen zu können. Der Plan ging super auf und ich konnte mich als Zweiter fürs Finale qualifizieren. Da hatte ich dann leider nicht das nötige Glück. Somit ein siebter Platz.

 

WC Papendal

 Weiter gings in Papendal mit dem dritten und vierten Weltcup. Papendal ist eines der beliebtesten Rennen auf dem Kalender. Eine super Strecke und viele Zuschauer machen das Event zu einem genialen Anlass. Am Samstag fuhr ich saubere und schnelle Runden und konnte das Viertelfinale gewinne. Im Halbfinale war ich in viele Zweikämpfe involviert, wodurch ich schlussendlich abbremsen musste. Am Sonntag liefs weniger gut. Ich stürzte im Viertelfinale, was das Aus bedeutete.

 

WC Türkei

 Der erste Weltcup der Saison ging am 3. Und 4. Juni über die Bühne. Ich reiste mit viel Selbstvertrauen aus den Europacups nach Sakarya. Am Samstag fuhr ich solide Runden im Quali-Lauf und im Achtelfinale. Leider wurde ich im Viertelfinale fünfter und schied aus. Am Sonntag liefs dann besser. Mit guten Läufen und dem Sieg im Viertelfinale qualifizierte ich mich fürs Halbfinale. Da war dann leider Endstation. Schlussendlich wars Rang 9.

 

Benatky EC

 Die beiden Europacup Läufe in Benatky fanden am 27. Und 28. Mai statt.

Ich reise dorthin, um wichtige Punkte für die Olympia-Qualifikation einzufahren.

Ich zeigte zwei gute Rennen, bin solide Läufe gefahren und musste mich beide Tage nur einem Kontrahenten geschlagen geben. Mit zwei Zweiten Plätzen habe ich mein Ziel erreicht.

 

Valmiera EC

 Am 6. Und 7. Mai fanden der vierte und fünfe Europacup der Saison statt.

Die sehr kalten Temperaturen und der starke Wind erschwerten das Fahren. Trotzdem kann ich mit einem vierten und fünften Platz zufrieden sein. Dank diesen Resultaten bin ich nun zweiter in der Gesamtwertung.

 

Europacup Zolder

  Nach zwei vierten Plätzen in Verona war mein Ziel, aufs Podium zu fahren naheliegend. In Zolder wo ich stets gute Resultate machte, war ich zuversichtlich, dies erreichen zu können. Geschwächt durch eine leichte Erkältung machte ich mir das Leben am Samstag etwas schwerer. Ich hatte keine guten Starts und auf der Strecke schlichen sich immer wieder kleine Fehler ein. Nichts desto trotz qualifizierte ich mich fürs Halbfinale, wo es für mich jedoch Endstation war. Am Sonntag fühlte ich mich bereits besser. Die Start waren immer noch verhalten, jedoch fuhr ich auf der Strecke um Einiges besser. Obwohl Vieles besser lief, wurde ich im Halbfinale fünfter und qualifizierte mich um einen Platz nicht fürs Finale. Ein Wochenende zum abhaken. 

 

Europacup Verona

 Der erste Europacup des Jahres fand am 18. Und 19. März in Verona statt. Eine Strecke auf der seit mehreren Jahren jährlich Rennen stattfinden und auf der ich mich sehr wohlfühle. Das Rennwochenende starte mit einem Sturz im Training am Freitag jedoch alles Andere als geplant. Zum Glück kam ich mit kleinen Kratzern davon und konnte problemlos die Rennen bestreiten. Die Rennen am Samstag starteten gut. Ich qualifizierte mich ohne grössere Probleme fürs Finale. Im Finale startete ich nicht optimal und war im hinteren Feld anzutreffen, kämpfte mich jedoch noch an den vierten Platz vor. Am Sonntag gelang mir vor allem am Start nicht viel und ich musste mich stets in die besten vier kämpfen. Ich konnte mich jedoch trotzdem fürs Finale qualifizieren wo ich erneut vierter wurde. Ein eher suboptimales Wochenende mit zwei guten Resultaten gerettet. 

 

Sarrians C1

 Anfang März, genauer am 4. und 5. begann die neue Saison im französischen Sarrians für mich.
Auf der neue Strecke in der Provence Alp Cote d'Azur findet auch im Sempter ein Weltcup statt. Deshalb nutze ich das Rennen als Vorbereitung auf die kommenden Europacups und den im September anstehenden Weltcup. Am Samstag, meinem ersten Rennen der Saison, kämpften wir mit starkem Wind und  das Rennen verlief eher verhalten.
Ich qualifizierte mich zwar für die Halbfinals, musste jedoch nach einem verpatzen Start das Finale von der Tribüne aus anschauen. Am Sonntag, dem zweiten Renntag fanden wir dann bessere Bedingungen vor und somit wurde auch das Rennen spannender. Ich fühlte mich sehr gut und fuhr stets in die besten vier und qualifizierte mich so fürs Finale. Dort hatte ich einen guten Start und fuhr gleichauf mit dem ersten in die erste Kurve. Da ich leider auf der Aussenseite startete musste ich einem Komkurrenten auf der Innenbahn platz machen und fuhr somit auf den dritten Platz. Alles in Allem ein guter Auftakt in die Saison. 

 

World Cup Bogota

 Die Letzen vier Weltcups des Jahres fanden in der Hauptstadt Kolumbiens statt.

Dies waren zudem die ersten Weltcups, die zur Olympiaqualifikation zählen.

Entsprechen wichtig war es die Bestleistung abzurufen.

Am ersten Renntag startete ich optimal in den Renntag mit zwei Siegen im Qualifikationslauf, sowie dem Achtelfinale. Der Tag setzte sich, mit einem weiteren Sieg im Viertelfinale, bestens fort. Im Halbfinale startete ich gut, bog an zweiter Stelle in die erste Kurve ein aber ausgangs Kurve ist ein Fahrer in mich reingefahren und beide stürzten. Sehr unglücklich, denn die Final-Qualifikation war so gut wie sicher.

Am Sonntag ging ich, vom Sturz etwas lädiert, an den Start. Funktionieren wollte ebenfalls nichts. So war der Tag für mich im Achtelfinale vorbei.

Nach einer guten Trainingswoche fühlte ich mich bereit, an den letzten zwei Weltcups anzugreifen. Am Samstag startete ich solide in den Tag und fuhr Runde um Runde bis ins Halbfinale. Nach einem verpatzten ersten Sprung lag ich auf sechster Position. In der zweiten Kurve ging mir dann die Energie aus und konnte nicht mehr mithalten. Somit ein siebter Platz im Halbfinale. Am Sonntag war dann der letzte Renntag. Die letzte Chance ins Finale der besten 8 zu fahren. Ziemlich nervös ging ich an den Start, konnte jedoch meine Nervosität unter Kontrolle halten. Erneut qualifizierte ich mich ohne Probleme fürs Halbfinale. Erneut hatte ich Probleme mit dem ersten Sprung, bog jedoch trotzdem als zweiter in die erste Kurve. Da ein anderer Fahrer von der Aussenseite auf gleicher Höhe in die erste Kurve einbog, wurde es in der ersten Kurve zu eng und wir flogen beide über die Kurve hinaus. Somit war meine Saison nicht hoffnungsgemäss zu Ende gegangen. Bitter enttäuscht, doch hoch motiviert für nächstes Jahr, beginne ich nun das Wintertraining.

 Europameisterschaft Dessel

 Juli ist der Meisterschafts-Monat. Nach der Schweizermeisterschaft fand am 9. Juli die Europameisterschaft im belgischen Dessel statt. Die Strecke war kleiner als im Weltcup und mit einem 5 Meter Startberg ausgestattet. Obwohl ich diese Eigenschaften nicht mag, zählte ich mich zum erweiterten Favoritenkreis. Das Rennen startete erfolgreich mit einem zweiten Platz im Qualifikationslauf. Im Viertelfinale startete ich schlecht, kämpfte mich jedoch auf den zweiten Platz vor und qualifizierte mich für das Halbfinale. Nach einem guten Start bog ich als dritter in die erste Kurve ein. Ich verpatzte dann die dritte Gerade komplett, konnte mich jedoch in den Top 4 halten und schaffte den Einzug ins Finale der besten Acht. Ganz aussenstehend, startete ich gut und war vorne mit dabei auf der ersten Geraden. Dann in der ersten Kurve stürzte ein Fahrer schwer, wodurch ich als dritter in die Kurve einbog. In der zweiten Kurve stürzte der zweit Platzierte direkt vor mir, jedoch konnte ich mit etwas Glück ausweichen. Den zweiten Platz gab ich dann auch nicht mehr her und überquerte die Ziellinie als neuer Vize-Europameister.

 Schweizermeister 2022

Am 2 Juli fand ging in Weinfelden die Schweizermeisterschafft über die Bühne.

Die Strecke war, bis zum Wegzug nach Deutschland, meine Heimstrecke und ich habe jegliche Stunden auf Ihr verbracht. Da Simon Marquardt entschieden hat, die SM nicht zu fahren und Gil Brunner verletzungsbedingt ausfiel, war ich der klare Favorit. Auf Grund der Anzahl an Teilnehmern in der Elite Kategorie (5 Piloten), wurden Punkteläufe durchgeführt. Drei Läufe, der mit den wenigsten Punkten gewinnt. Der Tag startete gut, mit einem Sieg im ersten, sowie dem zweiten Lauf, stand die Tür zum ersten Schweizermeistertitel in der Elite weit offen. Im dritten Lauf verpatzte ich den Start, kämpfte mich jedoch auf den dritten Platz vor, was zum Tagessieg reichte. Natürlich war ich sehr erleichtert, dass ich meiner Favoritenrolle gerecht wurde und den Titel einfahren konnte.

 

Weltcup Papendal

 Weiter gings im Weltcupzirkus in Papendal. Auf der Strecke, wo ich 2021 an der Weltmeisterschaft neunter wurde. Altbekannt aber trotzdem nicht zu unterschätzen.

Der Samstag startete gut mit starken Runden im Vorlauf und Achtelfinale. Im Viertelfinale war jedoch der Wurm drin. Der Start missglückte und danach fuhr ich einfach nicht überzeugend. Leider wars dann auch schon Endstation. Am Sonntag war ich dann auch noch krank auf und hatte Mühe, in den Rennmodus zu kommen. Ich schaffte es jedoch, mit guten Manövern auf der Strecke, mich fürs Halbfinale zu qualifizieren. Von aussen startend, fuhr ich endlich gut los, jedoch reichte es mir nicht reinzufahren und wurde in der ersten Kurve von einigen überholt. Ich kämpfte mich auf den fünften Rang zurück und qualifizierte mich somit leider nicht fürs Finale. Ein neunter Rang ist ganz gut, jedoch sind meine Ziele höher.

 

Weltcup Glasgow

 Der erste Weltcup des Jahres ging in Glasgow, Schottland über die Bühne.

Nach dem Europacupsieg reiste ich mit vollem Selbstvertrauen an.

Die Strecke ist technisch anspruchsvoller als sonst keine, aber ich kam damit sehr gut klar.

In den Qualifikationsläufen hatte ich kleiner Schwierigkeiten, fuhr jedoch immer in die Top 4 und arbeitete mich so ins Final vor. Nach einem schlechten Start im Finale ging leider gar nichts auf. Ich blieb von Start bis Ziel achter. Natürlich wars eine kleine Enttäuschung aber immerhin eine Top 8 Platzierung. Am Sonntag startete mein Tag mit einem sehr gut besetzten Lauf und ich qualifizierte mich gerade so für die Achtelfinals. In den Folgeläufen überzeugte ich mit guten Starts und fuhr immer in die ersten Vier. Das Halbfinale konnte ich sogar gewinnen. Im Finale startete ich erneut sehr gut und kam als zweiter aus der ersten Kurve. Leider hatte ich etwas wenig Schwung, da ich die Kurve sehr tief fahren musste und wurde vom Drittplatzierten eingeholt. Diesem wollte ich den Weg abschneiden, jedoch war er so viel schneller, dass ich einfach wegflog. Leider stürzte ich, konnte das Rennen aber als sechster beenden. Im Grossen und Ganzen sehr zufrieden mit den zwei Finals, jedoch weiss ich, dass mehr drin lag.

Europacup Stuttgart

 Nach einer gezwungenen Pause am Europacup in Zolder, setzte sich meine Saison am Wochenende des 14. Und 15.Mai, mit dem Europacup Stuttgart fort.
Sozusagen auf meiner Heimstrecke, waren die Erwartungen hoch. Am Samstag fuhr ich souverän und habe mich ohne grössere Probleme fürs Finale qualifiziert. Im Finale hatte ich einen guten Start und bog als dritter in die erste Kurve ein. Leider berührte ich Ausgangs der Kurve, das Hinterrad des Zweitplatzierten und stürzte. Somit ein 8. Platz. Am Sonntag fühlte ich mich sehr steif und hatte schmerzen. Ich kämpfte mich jedoch durch alle Qualifikationsläufe durch und stand im Finale. Im Finale, von aussen startend, legte ich eine perfekte erste Gerade hin und führt in die erste Kurve. Danach machte ich keine Fehler mehr und liess alle hinter mir. Mein erster Europacupsieg und das auf meiner Heimstrecke war was ganz Besonderes. 
 
 
 


Europacup Verona

 Die Saison startete am 2.& 3. April im italienischen Verona.

Wie fast jedes Jahr fanden die ersten beiden Läufe des Europacups, auf der BMX-Anlage Veronas statt. 

 Bei einem stark besetzten Fahrerfeld zeigte ich, dass ich gut in Form bin. Am Samstag gewann ich fast alle Läufe und qualifizierte mich fürs Finale der Besten acht Athleten. Nach einem Zweikampf in der ersten Kurve befand ich mich auf dem vierten Platz. In der zweiten Kurve kämpfte ich mich auf Position drei vor, wurde jedoch in der letzten Kurve vom Bronzen-Medaillen Gewinner der Olympischen Spiele geschnappt, und beendete das Rennen auf Rang 4.

 Am Sonntag startete der Tag perfekt, mit einem Sieg im Qualifikationslauf und einem zweiten Rang im Achtelfinale, qualifizierte ich mich souverän für die Viertelfinals.

Nach einem schlechten Start und Komplikationen auf der zweiten Geraden, musste ich das Rennen frühzeitig aufgeben. 

Neues Team für 2022

 Im neuen Jahr werde ich mit einem neuen Fahrrad an den Start gehen.

Nach dem erfolgreichsten Jahr meiner noch jungen Karriere, bin ich bei Chase BMX unter Vertrag. Ich freue mich riesig auf die Zusammenarbeit mit dem wohl bekanntesten BMX Team und bin überzeugt, dass auch 2022 ein erfolgreiches Jahr wird.

Die Kibag Bauleistungen AG steigt als Goldsponsor ein

Der Strassen-, Tief- und Rückbau-Spezialist mit Sitz in Müllheim-Wigoltingen steigt auf die Saison 2022 hin als Goldsponsor ein.

Das Engagement der Kibag AG hilft Cédric, sein Trainingsumfeld zu professionalisieren und unterstützt ihn auf dem Weg an die Olympischen Spiele in Paris 2024.

Cédric bedankt sich ganz herzlich beim Geschäftsführer Remo Baumann und seinem Team für die grosszügige Unterstützung.

Weltcup Sakarya, Türkei

 An den Wochenenden vom 23. & 24., sowie dem 30. & 31.Oktober, fanden in Sakarya, zwei Stunden von Istanbul entfernt, die letzten vier Weltcups der Saison statt. Die Schweizer Nationalmannschaft reiste eine Woche früher an, um sich bestmöglich auf die Rennen vorzubereiten. Bereits in den Trainings sah man, dass Cedric mit den schnellsten mithält und die Strecke ihm gut lag. Am Samstag, 23.10 war dann der erste Renntag. Das Wochenende startete nicht nach Plan. In der ersten Runde stürzte Cedric in Führung liegend und musste sich über den Hoffnungslauf für die Viertelfinals qualifizieren. Diesen gewann er problemlos und schaffte es eine Runde weiter. Im Viertel-, sowie Halbfinale überzeugte Cedric mit guten Starts und fuhr immer in die ersten Vier. Somit erreichte Cedric seine dritte Finalqualifikation an Weltcups. Im Finale wurde es auf der ersten Geraden eng und Cedric kam als vierter in die erste Kurve. Dann stürzte jemand vor ihm, Cedric konnte gerade noch ausweichen und fuhr so einen dritten Platz ein. Zweites Podest für Ihn dieses Jahr.

Am Sonntag bei Regen und schwierigen Streckenbedingungen fuhr Cedric hervorragend. Er gewann alle seine Läufe und qualifizierte sich als schnellster für das Finale. Auf der Innenseite stehend startete Cedric gut und fuhr gleichauf mit einem Konkurrenten in die erste Kurve. Im Kampf Mann gegen Mann gewann die nasse Kurve. Beide rutschten weg und stürzten. Am Schluss gab es einen sechsten Platz.

 

30.&31.Oktober, zweites Wochenende

 

Dank den guten Resultaten am letzten Wochenende erklomm Cedric den dritten Rang in der Gesamtwertung. Das Ziel dieses Wochenendes war, zwei weitere Finals und den dritten Gesamtrang zu verteidigen. Am Samstag war ein Tag zum Vergessen. Cedric stürzte im Viertelfinale mit zwei Konkurrenten in der ersten Kurve unverschuldet. Sehr enttäuscht schaute Cedric zu wie seine Konkurrenten in der Gesamtwertung wertvolle Punkte holten und er somit auf den fünften Rang zurückfiel. Am Sonntag, dem letzten Rennen der Saison, spürte man eine gewissen Anspannung. Jeder wollte noch ein gutes Resultat einfahren, bevor es in die Winterpause geht. Cedric fuhr nicht sein bestes Rennen, erreichte aber immer den zweiten oder dritten Rang. Die Erleichterung als er die Finalqualifikation schaffte, spürte man. Im Finale war die Power für einen guten Start nicht mehr vorhanden. Dank guter und intelligenter Fahrt auf der Strecke, kämpfte sich Cedric auf den vierten Rang und beendete die Saison wunschgemäss. 

Weltmeisterschaft Papendal, NL

Am 17.-22. August fand in Papendal, Niederlande die Weltmeisterschaft statt.

Da es die U23 Kategorie an der WM nicht gibt, startete Cedric bei der Elite.

Cedric belegte in den drei Qualifikationsläufen die Plätze 3,2,2 und qualifizierte sich als zweiter für die Achtelfinals. Im Achtelfinal fuhr er einen Start-Ziel-Sieg ein und stand somit im Viertelfinale. Nach einem verpatzten Start war Cedric letzter, kämpfte sich jedoch auf den dritten Platz vor und ergatterte sich einen Platz im Halbfinale. Cedric startete gut und gehörte eingangs der ersten Kurve zu den vordersten drei. Leider war er auf der Aussenseite und wurde von zwei Athleten überholt. Cedric kämpfte bis ins Ziel, leider jedoch geling es ihm nicht in die Top 4 zu fahren. Fünfter im Halbfinal, einen Platz hinter der Finalqualifikation ist bitter, jedoch darf er mit einem 9.Platz an der Elite Weltmeisterschaft sehr zufrieden sein.

U23 Europameisterschaft Zolder, Belgien

Am 10.Juli fand in Zolder, Belgien, die Europameisterschaft statt.

Cedric startete in der, neu eingeführten, U23 Kategorie. 

Nach seinem zweiten Platz am Weltcup in Bogota bei der Elite, zählte Cedric zu den Favoriten für den Titel. Dass Cedric zu den schnellsten gehörte, war in den Qualifikationsläufen, welche er souverän gewann, erkennbar.

Cedric fuhr in jedem Lauf die schnellste Rundenzeit und konnte somit immer als Erster seine Startposition wählen. So auch im Finale. Cedric startete auf 1 (ganzen Innen) und konnte sich bereits in der ersten Kurve an die Spitze setzen.

Die Führung baute er bis in Ziel stetig aus und gewann souverän Gold.

Cedric ist U23 Europameister und auch der erste U23 Europameister in der Geschichte des BMX.

Weltcup Bogota, Kolumbien

In Bogota, wo im März bereits ein internationaler Wettkampf stattfand, führte man am 29. und  30. Mai die Runden 3 und 4 vom Weltcup durch. Cedric reiste bereits 2 Wochen vor dem Wettkampf an, um sich an die Höhe (2600 m.üM) zu gewöhnen.

Bereits im Training stellte man fest, dass Cedric mit den Besten mithalten kann.

So auch im Rennen. Am Samstag fuhr er nach starken Fahrten im Viertel und Halbfinal, bis ins Final. Cedric hatte einen sehr guten Start und kam an zweiter Position aus der zweiten Kurve. So blieb es dann bis zur Ziellinie und Cedric feierte in seinem ersten Weltcupfinal gleich einen zweiten Platz. Geschlagen wurde er nur vom Doppel-Weltmeister Joris Daudet.

Am Sonntag startete er mit viel Selbstvertrauen ins Rennen. Auch am Sonntag fuhr er mit sauberen Runden bis ins Finale. Auf Grund des Regens, war die Startrampe im Finale sehr rutschig und Cedric erwischte nicht den besten Start. Im Ziel war es Rang 5, was wieder einem Top Ergebnis entspricht. Alles in allem ein sehr erfolgreiches Wochenende!


Weltcup Verona 

Nach einem gelungenen Europacup waren die Erwartungen im Weltcup gestiegen.

Cedric hat sich in den Qualifikationsläufen am Samstag und Sonntag jeweils ohne Probleme qualifiziert. Im sechzehntel Final war der Tag nach einem Fahrfehler auch bereits gelaufen.

Am Sonntag lief es etwas besser. Er qualifizierte sich ohne Mühe für den Viertel Final.

Auf vierter Position liegend, wurde er in der letzten Kurve von einem Gegner angegriffen und beide wurden überholt. Somit ein fünfter Platz im Viertel Final, was Rang 17 entspricht.

Etwas enttäuschend, jedoch ein lehrreiches Wochenende.


Europacup Verona 

Am 1.&2.Mai fand in Verona der erste Europacup des Jahres statt.
Der Wettkampf war sehr stark besetzt, da eine Woche später am 8.&9.Mai die Weltcupsaison, ebenfalls in Verona, starten wird.
Cedric war gut in Form und gewann am Samstag den Qualifikationslauf.
Im 1/16 Final führte er bis kurz vor Ziel, wo er überholt und zweiter wurde. Danach fing es plötzlich an, stark zu regnen und das Rennen musste leider abgesagt werden. Am Sonntag gewann Cedric erneut seinen Qualifikationslauf. Im 1/16 Final klassierte er sich, hinter dem Weltmeister von 2018, als zweiter. Das 1/8 Final gewann er nach einer soliden und abgesicherten Fahrt. Leider kann er die gute Ausgangslage für den 1/4 Final nicht nutzen, denn das Rennen musste erneut wegen Regens abgesagt werden. In diesem Fall wurden der Rang sowie die Zeit der letzten, vollendeten Runde gewertet. Am Samstag reichte es für Rang 12. Und am Sonntag dank des Sieges im 1/8 Final für Rang 6.


 Saisonstart in Bogota, Kolumbien

 
Cedric bestritt sein erstes Rennen des Jahres in Bogota und das erfolgreich. 

Am Samstag fuhr er auf Rang 3. Am Sonntag war im Final die Puste aus und er belegte Rang 8. In Bogota, welches auf 2600 m.ü.M liegt, findet im Mai ein Weltcup statt. Aufgrund der Höhe war das internationale Rennen eine gute Vorbereitung auf den bevorstehenden Weltcup. 

Neues Team für 2021

Neues Jahr – neues Glück
Das erhofft sich Cedric mit dem neuen Team für 2021.
Er unterschrieb einen Vertrag mit dem Prophecy Angelcare BMX Team und beendet somit seine langjährige Zusammenarbeit mit Supercross BVC Europe. 

SM Weinfelden

Ein Lichtblick in dieser mit Absagen geprägten Saison bildet die Schweizermeisterschaft, die am 17. Oktober 2020 in Weinfelden stattfinden wird. Rennbeginn ist ab 13:30 Uhr. Bereits 2019 fand die SM in Weinfelden statt. Man darf also gespannt sein auf die Revanche! Wir drücken Cédric die Daumen und dass das Rennglück zurück kommen möge.

 Europacup Verona 2020

Mit einem starken Teilnehmerfeld waren die ersten beiden (und zugleich auch letzten) Europacup-Läufe dieser Saison besetzt. In den Trainings zeichnete sich ab, dass Cédric zu den Schnellsten gehörte. Dass er am Start nochmals grosse Fortschritte gemacht hat, entging keinem. Am ersten Renntag sahen ihn die Konkurrenten und darunter solche mit klingenden Namen meist nur von hinten. Bis ins Halbfinale lief alles nach Plan. Doch ausgerechnet im Halbfinale verpatzte Cédric den Start und bog "nur" als Vierter in die erste Kurve ein. Die Position 4 ist im BMX-Sport prädestiniert für harte Zweikämpfe und so war es denn auch. Cédric wurde in der ersten Kurve angerempelt und stürzte. Aus war der Traum vom Finaleinzug.


Cédric liess sich allerdings nicht unterkriegen und war topmotiviert, am 2. Renntag eine passende Antwort zu geben. Dies zeigte er sogleich im ersten Rennlauf. Er gewann souverän und liess sich die schnellste Rennrunde notieren. Er  somit ein weiteres Ausrufezeichen. Allerdings stand ihm dann das Rennglück wieder nicht zur Seite. Dieses Mal schon im Achtelfinale. Erneut kam es zu einem Gerangel in der ersten Kurve. Für einmal endete dies nicht in einem Sturz, stattdessen klickte Cédric jedoch aus und hatte keinen Halt mehr auf der Pedale. Dies zwang ihn, seine Fahrt über die Pro-Section abzubrechen. Das war dann schon enttäuschend. Cédric ging mit der Gewissheit nach Hause, die Lücke zu den absoluten Topfahrern über die Corona-Pause geschlossen zu haben. Das Glück stand jetzt zwar noch nicht auf seiner Seite, doch das wird zurück kommen. Wir sind sehr zuversichtlich, dass Cédric für die entscheidende Phase der Olympiaquali gerüstet ist.

 C1 Verona

Der BMX-Club Verona getraute sich als erster Veranstalter nach der Corona-Pause, ein internationales BMX-Rennen der Kat. C1 auf die Beine zu stellen. Die Vorfreude endlich wieder einen Wettkampf bestreiten zu dürfen, war gross. Dies zeigte sich auch auf der Strecke. Cedric fand von Anfang an den Rhythmus ins Rennen und fuhr im ersten Renne, nach dem Corona - Lockdown, zum Sieg.

 Spitzensport Militär

Cedric durfte im Winter 2019/2020 die Spitzensport Rekrutenschule in Magglingen besuchen.
Dank dieser Möglichkeit, konnte er das Militär und sein sportliche Karriere unter einen Hut bringen und so den Traum, einer der besten BMX Fahrer zu werden, weiterverfolgen.